Eine Firma hat zwei Unternehmensstandorte in einer Stadt. Am Hauptstandort
sind die Verwaltung und das zentrale Lager untergebracht. Zur Einbruchssicherung
sind flächendeckend Bewegungsmelder montiert, die alle an eine zentrale
Alarmanlage angeschlossen sind. Am zweiten Standort befindet sich die
Produktion, die über eine WAN-Verbindung EDV-technisch an die Hauptstelle
angebunden ist.
Auch am zweiten Standort sollen Bewegungsmelder montiert werden, die
ebenfalls mit der zentralen Alarmanlage verbunden werden müssen.
Im Alarmfall soll eine Warnlampe mit Horn eingeschaltet werden.
Um die Kosten für eine Standleitung zu sparen, sollen die Signale
über die bestehende WAN-Anbindung mitgeführt werden.
Die Lösung
An beiden Standorten wurde ein Web-IO 12+12 Digital eingesetzt. Beide
Web-IO wurden über den Box-To-Box Modus so verbunden, dass Änderungen
an den Inputs von Web-IO A automatisch die Outputs an Web-IO B nachführen.
Und das in beiden Richtungen.
Die Bewegungsmelder wurden an die Inputs von Web-IO B angeschlossen und
die Warnlampe entsprechend an einen Output. Inputs und Outputs von Web-IO
A wurden mit der Alarmanlage verbunden.
Die Details
1. Die digitalen Outputs eines Web-IO wurden an Standort
A mit der Alarmanlage verbunden. An Standort B wurden Bewegungsmelder
und Warnlampe an das Web-IO angeschlossen.
2. Das Web-IO wurde an einen freien Ethernet-Port angesteckt
und mit Strom versorgt.
3. Dem Web-IO wurde eine IP-Adresse gegeben.
4. Über den Browser wurden beide Web-IO in den
Box-To-Box Modus konfiguriert.
Im Box-To-Box Modus können digitale Signale durch das Netzwerk Standortübergreifend
getunnelt werden - wenn die Netzwerkinfrastruktur es zulässt weltweit.