Die Flaschenabfüllanlage in einer Brauerei ist weitestgehend SPS-gesteuert.
Zusätzlich sollte ein unabhängiges System Fehler wie z.B. Tanküberfüllung
oder Probleme bei der Flaschenbeförderung im vorhandenen Visualisierungssystem
anzeigen.
Die Lösung
Die Tanks aus denen die Flaschen automatisch befüllt werden, wurden
mit Füllstandsensoren ausgerüstet, die jeweils an freie Inputs
eines Web-IO angeschlossen wurden. Kommt es auf den Flaschenlaufbändern
zu einem Stau, z.B. durch Glasbruch, werden nachgeschobene Flaschen in
einen Auslauf geschoben, wo ein Endschalter betätigt wird. Dieser
Endschalter wurde ebenfalls mit dem Input eines Web-IO verbunden.
Die Inputs des Web-IO wurden programmtechnisch über den W&T
OPC-Server in die bestehende Prozessvisualisierung eingebunden.
Die Details
1. Die benötigten Füllstandsensoren und Endschalter
wurden an die Inputs eines Web-IO angeschlossen.
2. Das Web-IO wurde an einen freien Ethernet-Port angesteckt
und mit Strom versorgt.
3. Dem Web-IO wurde eine IP-Adresse gegeben.
4. Über den Browser wurde das Web-IO für den
OPC-Einsatz konfiguriert.
5. Durch Installation des OPC-Servers wurden die ans
Web-IO angeschlossenen Sensoren in die Prozessvisualisierung eingebunden.
An die Inputs des Web-IO können auch beliebige andere Sensoren bzw.
Geräte angeschlossen werden, die über einen potentialfreien
Kontakt verfügen oder ein Signal zwischen -30V und +30V DC ausgeben
(Schaltschwelle bei 8V +/-1V). Anders geartete Signale können über
Relais angeschaltet werden.