Zur Überwachung, Wartung und Pflege von
Netzwerken wird in vielen Fällen ein SNMP-Managementsystem eingesetzt.
Solche SNMP Systeme bieten dem Administrator eine übersichtliche
Möglichkeit, den Status der beteiligten Netzwerkkomponenten auf einen
Blick zu sehen. Das gilt nicht nur für PC, Workstation und Server,
sondern auch für Switche, Hubs, Router und andere Netzwerkkomponenten.
Vor allem in größeren Netzwerken
gilt das Interesse nicht nur den aktiv am Netzwerk beteiligten Komponenten.
Wichtig sind hier neben Temperatur und Luftfeuchte im Serverraum (mit
W&T Web-Thermografen leicht zu überwachen) z.B. auch Informationen
zum Status von USV-Anlagen, Wassereinbruchsmeldern, sowie die Überwachung
von Zugangstüren technischer Anlagen.
Mit den Web-IO
Digital Boxen ist es möglich, alle Informationen, die normalerweise
nur mittels digitaler Signale zur Verfügung stehen, auch in SNMP-Systeme
einzubinden.
Das folgende Beispiel zeigt, welche Schritte nötig sind, um z.B.
eine USV über SNMP zu überwachen.
Sie haben noch kein Web-IO® und möchten das vorgestellte Beispiel
einfach mal ausprobieren?
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Konfiguration des Web-IO
Um die Konfiguration des Web-IO zu verändern, ist es zunächst
nötig, durch die Eingabe des Administratorpasswortes die nötigen
Zugangsrechte zu erlangen.
Das Web-IO ist ab Werk so voreingestellt, das ein genereller Zugriff
über SNMP bereits möglich ist. Für die Einbindung in ein
SNMP-Management System sind ggf. weitere Einstellungen nötig. Diese
Einstellungen können auf einer übersichtlichen Konfigurationsseite
im Browser vorgenommen werden.
Über die Private-MIB des Web-IO lassen sich sowohl die Konfigurationsparameter
als auch die Eingänge und Ausgänge in bestehende SNMP Systeme
integrieren.
Das Web-IO ist ab Werk über den Browser, also über HTTP steuerbar.
Sollen auch die Outputs des Web-IO über SNMP gesteuert werden, müssen
diese zunächst in den entsprechenden Modus gebracht werden. (Ein
lesender Zugriff über die Web-Oberfläche bleibt weiterhin möglich.)
Darüber hinaus können Alarme definiert werden, die z.B. bei
bestimmten Eingangsmustern einen SNMP-Trap versenden.
Empfänger und Aufbau des Traps sind konfigurierbar.
Abschließend werden die Einstellungen im Web-IO gepeichert.
Das Web-IO® ist damit für SNMP konfiguriert und kann in SNMP-Systemen
eingesetzt werden