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Der UMTS-Router verschafft den, daran angeschlossenen Web-IO zunächst
einen Standard-Internetzugang, wie man ihn auch von zu Hause kennt. Verbindet
sich der Router mit dem Internet, bekommt er für die Dauer der Nutzung
eine öffentliche IP-Adresse zugewiesen. Diese Adresse kann mit jedem
Internet-Access eine andere sein.
Für die Nutzung eines normalen Internetzuganges ist das kein Problem,
da der Anwender meist nur Dienste eines anderen Anbieters nutzt. Man gibt
den Namen oder die IP-Adresse des gewünschten Servers an und wird
verbunden. Die eigene IP-Adresse muss dazu nicht bekannt sein.
Deshalb sind für das Web-IO auch über den UMTS-Router nach
einer sehr einfachen Grundkonfiguration Aufgaben wie das Verschicken von
Alarm-Emails sofort möglich.
Eine erweiterte Konfiguration wird erst dann nötig, wenn Dienste,
die vom Web-IO zur Verfügung gestellt werden, von Internetseite erreichbar
gemacht werden sollen.
DynDNS
In diesem Fall muss ein DynDNS-Name eingerichtet werden. DynDNS bietet
einen (z.Zt. kostenlosen) Dienst an, der es erlaubt, einen Namen für
den eigenen Internet Zugang zu hinterlegen (z.B. mein-webio.homeip.net).
Sobald der Router sich mit dem Internet verbindet, übergibt er die
ihm zugeteilte IP-Adresse zusammen mit seinem DynDNS Namen an den DynDNS-Dienst.
DynDNS arbeitet danach wie ein Telefonbuch. Ruft ein Internetnutzer den
Namen auf, wird die aktuelle Adresse bekanntgegeben und das Web-IO hinter
dem Router ist erreichbar.
NAT-Routing
Das Netzwerk, welches über den Router mit dem Internet verbunden
ist, arbeitet intern mit privaten, nicht öffentlichen IP-Adressen,
wobei jedes Gerät innerhalb dieses Netzes eine eigene im Netz einmalige
IP-Adresse haben muss.
Nach außen, wird das gesamte private Netzwerk über die eine
zugeteilte, öffentliche IP-Adresse repräsentiert. Wenn nun z.B.
zwei Web-IO vom Internet aus, auf Ihrem HTTP-Zugang (normalerweise Port
80) erreichbar sein sollen, muss mit einem Trick gearbeitet werden: NAT-Routing
(Network Address Translation). Der Router kann so eingerichtet werden,
das er Web-IO A über die öffentliche IP-Adresse auf Port 80
erreichbar macht und für den Zugang auf Web-IO B z.B. Port 81 vorsieht.

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