Ein Sonnenteleskop in Südeuropa kann über eine integrierte serielle Schnittstelle
konfiguriert und gesteuert werden. Die betreibende Universität,
der bereits ein umfangreiches Netzwerk zur Verfügung stand,
suchte nach einem Weg, die Daten des Teleskops mit möglichst
wenig Aufwand in allen angeschlossenen, weltweit verteilten
Instituten verfügbar zu machen.
Das zentrale Problem
lag in der gerätespezifischen Windows-Software, die als Kommunikationsschnittstelle
lediglich eine direkte Verbindung über einen lokalen COM-Port
vorsah.
Von Seiten der Hardware wurde die Konfiguration über einen am Teleskop eingesetzten
Com-Server realisiert. Softwareseitig kam auf den entsprechenden
Rechnern die Com-Umlenkung zum Einsatz. Die am Com-Server
befindliche RS232-Schnittstelle konnte auf diese Weise auf
allen Rechnern als lokaler COM-Port zur Verfügung gestellt
und angesprochen werden.