Der Hersteller industrieller Tiefkühltechnik ist von seinem Kunden aus
der Lebensmittelbranche mit dem Wunsch konfrontiert worden, die bisher
mit Hilfe von kostenpflichtigen Wählverbindungen realisierte Temperaturüberwachung
der Kühlaggregate in das firmeneigene Netzwerk zu integrieren.
Ziel war die Reduzierung der hohen Gesprächsgebühren, die aus dem zumindest
stündlichem Polling der 20-30 Standorte resultierten. Risikoreiche und
teure Soft- bzw. Firmware-Anpassungen sollten soweit wie möglich vermieden
werden. Bedingt durch den von beliebiger Seite ausgehenden Verbindungsaufbau
und die verschiedenen, in den Endgeräten hinterlegten, Kommunikationspartner,
kam eine einfache Punkt-zu-Punkt Tunnelung der seriellen Daten hier nicht
in Betracht.
Der Einsatz von W&T LAN-Modems beschränkte den Aufwand
für die Umrüstung im Wesentlichen auf zwei vom Servicetechniker durchzuführende
Schritte:
Hardwareseitig wurden nur die bisherigen Wählmodems durch LAN-Modems
ersetzt.
Die in den Konfigurationen der Kühlgeräte hinterlegten Rufnummern
der Alarmzentralen wurden durch die entsprechenden IP-Adressen ersetzt.