Häufig sind die Standorte von Telefonanlagen so gewählt, dass die Administration
und Auswertung der Gebührendaten vor Ort nur sehr umständlich realisierbar
ist. Im vorliegenden konkreten Beispiel sollten die Daten der mit zwei
seriellen Schnittstellen ausgestatteten TK-Anlage von mehreren Arbeitsplätzen
aus zugänglich sein.
Der Mehrport-Com-Server
erfüllt hier alle gestellten Anforderungen.Die erste Schnittstelle der
TK-Anlage dient der Administration der Anlage über eine serielle Konfigurationssoftware.
Auf den dazu vorgesehenen Arbeitsplätzen wurde also die Windows-COM-Umlenkung
installiert. Die am Com-Server befindlichen seriellen Schnittstellen
erscheinen hierdurch an den einzelnen Rechnern als lokale COM-Ports,
die von der Software entsprechend genutzt werden können.
Die zweite Schnittstelle
der TK-Anlage dient ausschließlich zur Ausgabe der Gebührendaten und
ist intern mit einem Speicher ausgestattet.
In zeitlich festgelegten
Abständen werden diese Daten von den zuständigen Mitarbeitern über einen
normalen FTP-Client ausgelesen und zur Weiterverarbeitung als Datei
abgelegt. Die ausschließliche Verwendung von Standardsoftware auf TCP/IP-Basis
hält bei dieser Lösung jederzeit die Möglichkeit zu künftigen Rechner-
oder Betriebssystemwechseln offen. Bei räumlichen oder personellen Veränderungen
kann die Konfiguration ohne jeglichen Eingriff in die Hardware schnell
den neuen Gegebenheiten angepaßt werden.