Applikation zu allen W&T -Geräte mit Ethernet-Anschluss:
Wireless LAN
Es gibt viele Situationen, in denen der kabelgebundene Anschluss von Geräten
an ein bestehendes Netz nicht möglich ist oder sehr aufwändig wäre:
- "Inseln", die von der Kabel-Infrastruktur weit entfernt liegen,
z.B. in großen Fertigungs- oder Lagerhallen oder in einem separaten
Gebäude.
- Sehr mobil und flexibel eingesetzte Geräte, deren Standort innerhalb
einer Halle oder eines Geländes häufig wechselt
- Beweglich montierte Teile von Fertigungsanlagen, die sonst nur mit aufwendigen
Schleppleitungen angeschlossen werden könnten.
W&T-Komponenten im Wireless LAN
Gilt es, mit seriellen Geräten zu kommunizieren, digitale Zustände
zu überwachen oder Temperaturen zu kontrollieren, steht man mit zunehmender
Häufigkeit vor der Anforderung, W&T-Komponenten in Wireless-LAN-Umgebungen
zu integrieren. Aufgrund der zur Zeit noch wenig stabilen Normungssituation,
bietet sich in diesen Fällen die Kombination eines 10/100BaseT-Standard-Gerätes
mit einer externen Wireless-Umsetzung in Form einer Wireless-Ethernet-Bridge
bzw. eines geeigneten Wireless Access-Points an. Ein späterer Umstieg auf
eine andere Wireless-Infrastruktur bedeutet dann lediglich den Austausch dieser
Bridge. Die oft sensible, eigentliche Anwendung, bestehend aus Com-Server bzw.
Web-IO und der steuernden Software, bleibt von diesem Wechsel der Infrastruktur
vollkommen unberührt. Die folgenden Beispiele für Com-Server,
Web-IO Digital, Web-Thermo-Hygrograph
verdeutlichen den grundsätzlichen Aufbau.

Bild 1 zeigt, wie mit Hilfe des W&T
Com-Servers ein serielles Gerät, wie z.B. eine Maschinensteuerung,
über das Firmennetz angesteuert wird. Mit Hilfe der "COM-Umlenkung"
wird eine virtuelle "serielle Schnittstelle" am PC angesprochen und
über das Firmennetzwerk sowie den Com-Server auf des Gerät umgelenkt.

Bild 2 zeigt ein W&T Web-IO Digital, mit welchem über ein Funknetz
digitale Eingänge eingelesen und digitale Ausgänge angesteuert werden.
Darüberhinaus wird bei einem Statuswechsel bestimmter Eingänge eine
Email an eine beliebige vorher definierte Adresse ausgelöst.

Bild 3 zeigt die Überwachung von Temperatur und Luftfeuchtigkeit
mit Hilfe des W&T Web-Thermo-Hygrograph
über ein Funk-LAN. Auch hierbei steht eine Browser-Oberfläche sowie
eine e-Mail-Alarmierungsfunktion zur Verfügung.

Bild 4 zeigt ein W&T RFID-Server,
der kommende und gehende Tag's erfasst und sie über ein Funk-LAN in eine
Datenbank schreibt.
Wireless LAN Komponenten
Zentrale Komponente einer WLAN-Zelle ist der Access-Point. Vergleichbar
zu einem Hub bzw. Switch in "verdrahteten" Netzwerken, arbeitet dieser
als Sternkoppler für die WLAN-Teilnehmer in seiner Reichweite. Darüberhinaus
kommt ihm häufig auch die Aufgabe zu, als Bindeglied zwischen der Funkzelle
und dem kabelgebundenen Netzwerk zu agieren. Auf der Seite der Endgeräte,
wie z.B. PCs oder Notebooks erfolgt die drahtlose Anbindung an den Access-Point
mit Hilfe sogenannter Client Adapter.Diese sind in der Regel
als PC-Karte oder USB-Device realisiert.
Endgeräte, welche nur mit einem klassischen Ethernet-Anschluß ausgestattet
sind und nicht über einen USB-Anschluß oder ein PC-Karten-Interface
verfügen, werden über Wireless-Ethernet-Bridges in das WLAN
eingebunden. Diese arbeitet quasi als Medienkonverter zwischen Funk und 10/100BaseT.
Preislich liegen solche Wireless-Client-Bridges derzeit meist unterhalb der
Access-Points des gleichen Herstellers.
Es empfiehlt sich, die Komponenten für das Wireless LAN beim gleichen
Hersteller zu beziehen, da trotz aller Beteuerungen die Interoperabilität
zwischen Produkten verschiedener Hersteller nicht immer gegeben ist. In beosnderem
Maße gilt dieses in Bezug auf die unterschiedlichen Fähigkeiten und
Eigenschaften hinsichtlich der Verschlüsselung. Auch kann der Anwender
sich angesichts der derzeit rasanten Weiterentwicklung auf diese Weise einen
"Kern" von WLAN-Komponenten aufbauen, der bei den einem Technologiewechsel
leicht ausgetauscht werden kann.
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