Applikation zum USB-Server:
USB-Kamera im Netzwerk
Zugriff auf stationäre USB Kamera in Serienfertigung
Für die thermische Untersuchung produzierter Teile in einer Serienfertigung ist der Einsatz einer stationären Infrarotkamera erforderlich. Das hierfür identifizierte Kameramodell verfügt als Kommunikationsschnittstelle über einen USB-Port, sodass für die folgenden Anforderungen des Kunden eine Lösung gefunden werden musste:
- Die Installation eines PCs in Reichweite der USB-zulässigen Kabellängen ist nicht möglich.
- Die Kamerabilder sollen bei Bedarf flexibel von verschiedenen Arbeitsplätzen darstellbar sein.
- Die darstellenden bzw. weiterverarbeitenden Programme laufen teilweise auf virtualisierten Systemen.
Per USB Device Server ins Netz einbinden
Am Einsatzort wird ein USB-Server installiert, welcher die Kamera an das Netzwerk anbindet. Die auf den infrage kommenden Rechnern installierte USB-Umlenkung sorgt dafür, dass die USB Kamera so verfügbar ist, als wäre sie lokal angeschlossen.
Flexible Nutzung der USB Kamera in der Produktion
Durch die Einbindung der USB Kamera über einen USB-Server bleibt die Installation vor Ort besonders flexibel. So kann z.b. eine Wärmeanalyse zentral gesteuert werden, ohne dass technische Geräte unmittelbar an der Produktionslinie platziert werden müssen. Das reduziert nicht nur den Wartungsaufwand, sondern ermöglicht auch eine klare Trennung zwischen sensibler Fertigungsumgebung und IT-Infrastruktur.
Skalierbarer Zugriff auf die USB Kamera im Netzwerk
Darüber hinaus profitieren Unternehmen von einer deutlich höheren Skalierbarkeit: Zusätzliche Arbeitsplätze oder virtuelle Maschinen können jederzeit auf die USB Kamera zugreifen, ohne dass die Hardware physisch umgesteckt werden muss. So lassen sich Auswertungen parallel durchführen, Prozesse automatisieren und Fehlerquellen schneller identifizieren. Das ist ideal für moderne Produktionslinien mit hohen Qualitätsanforderungen.