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Hintergrundwissen:

Segmentierung:
Router vs. Bridge-Mode


Bridge: Microwall Bridge

Die Microwall Bridge arbeitet aus Sicht der IP-Bereiche transparent, das heißt die IP-Bereiche (Net-IDs) des umgebenden Netzwerkes und der Inselseite sind identisch. Trotzdem sind netzwerkübergreifende Verbindungen nur nach der Einrichtung ausdrücklicher Freigaberegeln auf Basis der jeweils beteiligten IP-Adressen und TCP/UDP-Portnummern möglich.

Bevorzugtes Einsatzgebiet:

Die nachträgliche und aufwandsarme Segmentierung historisch gewachsener, flacher Netzwerkhierarchien.

Grafik: Daumen hoch

Vorteile:

  • Geringer Integrationsaufwand bei der nachträglichen Segmentierung von Netzwerkbereichen. Ein Eingriff in das Netzwerk-Setup der Insel-Teilnehmer oder der dort laufenden Applikationen ist nicht erforderlich. Die Insel wird z. B. nur über einen Ethernet-Switch zusammengefasst und in dessen Uplink zum umgebenden Netzwerk wird die Microwall Bridge geschaltet.
  • Sehr einfacher Notfall-Fallback auf eine direkte Anbindung (z. B. bei Inbetriebnahme oder Geräteausfall): Das Uplink-Kabel der Insel wird einfach direkt mit dem umgebenden Netzwerk verbunden.
  • Einfache Konfiguration der Freigabe-Regeln auf Basis von IP-Adressen und TCP/UDP-Portnummern über das Web-Interface der Microwall.
Grafik: Daumen hoch

Nachteile:

  • Keine Einsparung von IP-Adressen des übergeordneten Netzwerkes möglich.
  • Inventarisierbarkeit von freigegebenen Insel-Teilnehmern per ARP aus dem umgebenden Netzwerk heraus.

Router: Microwall VPN und Microwall IO

Sowohl die Microwall VPN als auch die Microwall IO arbeiten aus Sicht der Infrastruktur als klassische Router. Das bedeutet, dass sie zwei aus IP-Sicht unterschiedliche Netzwerke verbinden. Der Datenverkehr zwischen diesen Netzwerken wird über eine Microwall-interne Firewall mit expliziten Freigaberegeln gesteuert bzw. gesichert.

Bevorzugtes Einsatzgebiet:

Neuinstallationen von Anlagen durch Hersteller/Integratoren/Betreiber. Hier kann beispielsweise in der Serienproduktion für alle Geräte/Anlagen das gleiche IP-Setup als Werkseinstellung verwendet werden. Beim Betreiber beschränkt sich der Aufwand für die Integration an dessen Netzwerk auf die Konfiguration der Microwall.

Grafik: Daumen hoch

Vorteile:

  • Mit Funktionen wie Static-NAT kann das Inselnetzwerk auf allen Protokollebenen (Ethernet, IP) komplett gegenüber dem umgebenden Netzwerk verborgen werden.
  • Es können mehrere Inseln mit dem gleichen IP-Adressbereich in das umgebende Netzwerk eingebunden werden.
  • Einfache Konfiguration der Freigabe-Regeln auf Basis von IP-Adressen und TCP/UDP-Portnummern über das Web-Interface der Microwall.
Grafik: Daumen hoch

Nachteile:

  • Eine nachträgliche Verinselung von Teilnehmern erfordert zwingend die Änderung von deren IP-Konfiguration (IP-Adresse, Subnet Mask, Gateway). Besonders bei mehreren Inselteilnehmern kann der Aufwand durch verschiedene Konfigurationspfade/-tools und die Umstellung der kommunizierenden Applikationen hoch werden.
  • Ein eventueller Notfall-Fallback auf eine direkte Anbindung an das umgebende Netzwerk ist mit dem gleichen Aufwand verbunden.

Sie erreichen unsere Techniker telefonisch unter 0202/2680-110 (Mo-Fr. 8-17 Uhr)

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