Systemverwalter, der im lokalen Netzwerk uneingeschränkte
Zugriffsrechte hat und für die Verwaltung und Betreuung des Netzwerks
zuständig ist. Der Administrator vergibt unter anderem die IP-Adressen
in seinem Netzwerk und muß die Einmaligkeit jeder IP-Adresse gewährleisten.
ARP - Address Resolution Protocol
Über ARP wird die zu einer IP-Adresse
gehörende Ethernet-Adresse eines
Netzwerkteilnehmers ermittelt. Die ermittelten Zuordnungen werden auf
jedem einzelnen Rechner in der ARP-Tabelle verwaltet. In Windows-Betriebssystemen
kann man auf die ARP-Tabelle mit Hilfe des ARP-Befehls Einfluß nehmen.
Eigenschaften und Parameter des ARP Kommandos in der DOS-Box:
ARP -A listet die Einträge der ARP-Tabelle auf
ARP -S <IP-Adresse> <Ethernet-Adresse>
fügt der ARP-Tabelle einen statischen Eintrag hinzu
ARP -D <IP-Adresse>
löscht einen Eintrag aus der ARP-Tabelle
ARP ist im Internet-Standard RFC-826 definiert.
Broadcast
Als Broadcast bezeichnet man einen Rundruf an alle Netzteilnehmer.
Eine typische Broadcast-Anwendung ist der ARP-Request.
Auch andere Protololle - etwa RIP - nutzen Broadcast-Meldungen.
Broadcast-Meldungen werden nicht über Router
oder Bridges weitergegeben.
Client
Anwendungen, welche Verbindungen zu sogenannten Servern
aufbauen, um die entsprechenden Dienste zu nutzen. Der bekannteste Client
ist der Web-Browser, welcher die Verbindung zu einem Web-Server aufnimmt.
Praktisch alle Internet-Dienste, wie Mail, FTP, Telnet,
Socket usw. arbeiten nach dem Client-Server Schema.
Der Client ist quasi der "Anrufer", während der Server auf "Anrufe"
wartet, um diese bei Bedarf anzunehmen.
Client-Server-Architektur
System der "verteilten Intelligenz", bei dem der Client
Verbindung zu einem Server aufbaut, um vom Server
angebotene Dienste in Anspruch zu nehmen. Manche Server-Anwendungen
können mehrere Clients gleichzeitig bedienen.
Com-Server
Kleine Endgeräte in TCP/IP-Ethernet
Netzwerken, die Schnittstellen für serielle Geräte und digitale
E/A-Punkte über das Netzwerk zur Verfügung stellen. Com-Server
können sowohl als Server als auch als Client
genutzt werden.
DHCP - Dynamic Host Configuration Protocol
Dynamische, zeitlich begrenzte Zuteilung von IP-Adressen
aus einem Adressenpool.
DHCP wird benutzt, um PCs in einem TCP/IP-Netz
automatisch - also ohne manuellen Eingriff - zentral und somit einheitlich
zu konfigurieren. Der Systemadministrator bestimmt, wie die IP-Adressen
zu vergeben sind und legt fest, über welchen Zeitraum sie vergeben
werden.
Grundsätzlich hat dieses Verfahren den Effekt, daß jeder
Netzteilnehmer bei jeder neuen Verbindung eine andere IP-Adresse zugeteilt
bekommt. Aus diesem Grund müssen Netzwerkkomponenten wie Com-Server
oder Print-Server, die immer über eine festgelegte IP-Adresse angesprochen
werden, von der IP-Adressenvergabe über DHCP ausgeschlossen werden.
DHCP ist in den Internet-Standards RFC 2131 (03/97) und RFC 2241 (11/97)
definiert.
DNS - Domain Name Service
Netzteilnehmer werden im Internet über
numerische IP-Adressen angesprochen. Doch weil
man sich Namen eben besser merken kann als Nummern, wurde der DNS eingeführt.
Wird vom Anwender zur Adressierung ein Domain-Name angegeben, erfragt
der TCP/IP-Stack beim nächsten DNS-Server
die zugehörige IP-Adresse. Im DNS-Server wird eine Liste geführt,
in der die IP-Adressen des Netzwerkes, bzw. der Domäne, den ensprechenden
Host-Namen zugeortnet sind.
Eine DNS-Tabelle kann folgendermaßen aussehen:
172.16.232.10 Webtherm.firma.de
172.16.232.11 Ntsrv.firma.de
172.16.232.12 Novellsrv.firma.de ...
Wird nun durch eine Anwendung oder vom Benutzer z.B. der Teilnehmer
"Ntsrv" verlangt, wird die Anfrage zunächst an den DNS-Server geschickt,
der dann die IP-Adresse 172.16.232.11 für den Host-Namen zurückgibt.
Im Internet funktioniert das Verfahren genauso. Die Internet DNS-Sever
enthalten allerdings Web-Adressen, z.B. www.klima.wut.de. Sollte der
DNS-Server einen angefragten Host-Namen nicht in der Tabelle enthalten
haben, so wird die Anfrage an benachbarte DNS-Server weitergereicht.
Wenn nach einer bestimmten Zeit keine Antwort von einem DNS-Server erhalten
wird, so wird die Verbindung abgebrochen und es erscheint im Web-Browser
eine Fehlermeldung über die nicht gefundene Seite.
DNS beruht auf einem hierarchisch aufgebauten System: Jede Namensadresse
wird über eine Top-Level-Domain ("de", "com", "net" usw.) und innerhalb
dieser über eine Sub-Level-Domain identifiziert. Jede Sub-Level-Domain
kann (muß aber nicht) nochmals untergeordnete Domains enthalten.
Die einzelnen Teile dieser Namenshierarchie sind durch Punkte voneinander
getrennt.
Netzwerkressourcen sollten sinnvollerweise einen Domain-Namen erhalten,
der im Kontext zu der angeboten Dienstleistung oder dem Firmennamen
des Anbieters steht. So läßt sich z.B. "WuT.de" in die Top-Level-Domain
"de" (= Deutschland) und die Sub-Level-Domain "WuT" (= Wiesemann &
Theis GmbH) auflösen.
DNS-Server
DNS-Server stellen im Internet die Dienstleistung zur Verfügung,
einen Domain-Namen in eine IP-Adresse aufzulösen.
Ethernet-Adresse
Die unveränderbare, physikalische Adresse einer Netzwerkkomponente
im Ethernet.
Firewall
Unter Firewall versteht man Netzwerkkomponenten, die ähnlich
einem Router ein internes Netzwerk (Intranet)
an ein öffentliches Netzwerk (z.B. Internet)
ankoppeln. Hierbei lassen sich die Zugriffe ins jeweils andere Netz abhängig
von der Zugriffsrichtung, dem benutzten Dienst sowie der Authentifizierung
und Identifikation des Netzteilnehmers begrenzen oder komplett sperren.
Ein weiteres Leistungsmerkmal kann die Verschlüsselung von Daten
sein, wenn z.B. das öffentliche Netz nur als Transitweg zwischen
zwei räumlich getrennten Teilen eines Intranet genutzt wird.
FTP - File Transfer Protocol
FTP ist ein auf TCP/IP
aufsetzendes Protokoll, das es ermöglicht, ganze Dateien zwischen
zwei Netzwerkteilnehmern zu übertragen. FTP arbeitet wie alle anderen
Protokolle unter TCP nach dem Client-Server-Verfahren.
Der FTP-Client übernimmt hierbei die Initiative, und der Anwender
übergibt mit dem FTP-Kommando Parameter, die Art und Richtung der
Datenübertragung bestimmen.
wird zunächst die Verbindung zum FTP-Server aufgebaut, der dann
seinerseits den Benutzernamen und ggf. ein Passwort erfragt.
Ist die Verbindung aufgebaut, kann durch Eingabe weiterer Befehle und
Parameter auf den FTP-Server zugegriffen werden. Hier einige wichtige
Befehle:
ascii schaltet auf die
Übertragung von Text-Dateien um, binary schaltet auf die
Übertragung von Binär-Dateien um, put <Dateiname> sendet
die angegebene Datei an den FTP-Server, get <Dateiname> liest
die angegebene Datei vom FTP-Server.
Neben den hier aufgeführten Befehlen stellt FTP unter Windows
eine Reihe weiterer Möglichkeiten zur Verfügung. Näheres
kann man über die Hilfefunktion unter DOS erfahren (Eingabe des
"?" am FTP Prompt). Die Syntax der FTP-Befehle unterscheidet sich allerdings
von Betriebssystem zu Betriebssystem.
FTP ist in RFC 959 beschrieben.
Gateway
Gateways verbinden - wie auch Bridges
und Router- verschiedene Netze miteinander.
Während Bridge und Router zwar ggf. die physikalische Art des Netzes
umsetzen (z.B. Ethernet - ISDN),
das eigentliche Protokoll (z.B. TCP/IP)
aber unberührt lassen, bieten Gateways die Möglichkeit, einen
Zugang zu protokollfremden Netzen zu schaffen (z.B. TCP/IP auf Profibus).
Ein Gateway hat also unter anderem auch die Aufgabe, unterschiedliche
Kommunikationsprotokolle zu übersetzen.
Achtung:bei der Netzwerkkonfiguration in Windows-Betriebssystemen
wird auch die Eingabe eines Gateways gefordert. Diese Angabe bezieht
sich allerdings auf einen ggf. im Netzwerk vorhandene Router!
ICMP - Internet Control Message Protocol
Das ICMP-Protokoll dient der Übertragung von Statusinformationen
und Fehlermeldungen zwischen IP-Netzknoten. ICMP bietet außerdem
die Möglichkeit einer Echo-Anforderung; auf diese Weise läßt
sich feststellen, ob ein Bestimmungsort erreichbar ist.
Das Internet ist der derzeit weltweit größte Netzverbund,
der den angeschlossenen Netzteilnehmern eine nahezu grenzenlose Kommunikationsinfrastruktur
zur Verfügung stellt. Durch Einsatz von TCP/IP
können die Netzteilnehmer plattformunabhängig im Internet angebotenen
Dienste wie E-mail, FTP, Browser-Dienste wie HTTP usw.
in Anspruch nehmen.
Intranet
Ein abgeschlossenes Netzwerk (etwa innerhalb eines Unternehmens),
in dessen Grenzen die Netzteilnehmer internettypische Dienste wie E-mail,
FTP oder Browser-Dienste wie HTTP usw. in Anspruch
nehmen können.
In aller Regel gibt es von einem Intranet über Router
bzw. Firewalls auch Übergänge in das
Internet.
IP - Internet Protocol
Protokoll, das die Verbindung von Teilnehmern ermöglicht,
die in unterschiedlichen Netzwerken positioniert sind.
IP-Adresse
Die IP-Adresse ist eine 32-Bit-Zahl, die jeden Netzteilnehmer im Internet
bzw. Intranet eindeutig identifiziert. Sie besteht aus einem Netzwerkteil
(Net-ID) und einem Benutzerteil (Host-ID).
ISDN-Router
ISDN-Router gestatten es, zwei lokale Netzwerke über das
ISDN-Netz eines Telefonnetz-Providers miteinandernder zu verbinden. Dabei
übernehmen ISDN-Router neben den normalen Funktionen eines Routers
auch das Handling der ISDN-Verbindung.
MAC-ID
Die unveränderbare, physikalische Adresse einer Netzwerkkomponente
(MAC = Media Access Control).
Durch die explosionsartige Ausweitung des Internet in den letzten
Jahren sind freie IP-Adressen knapp geworden
und werden nur noch sehr sparsam vergeben. NAT kommt dort zum Einsatz,
wo Firmennetze ans Internet angebunden werden. Das Firmennetz ist über
einen NAT-fähigen Router mit dem Internet verbunden,
arbeitet intern allerdings mit einem eigenen vom Internet unabhängigen
IP-Adressraum. Von außen ist das Netz nur über eine einzige
(oder einige wenige) IP-Adresse(n) ansprechbar. Anhand der Port-Nr. im
empfangenen TCP/IP-Paket wird dieses
an einen bestimmten internen Netzteilnehmer weiter geroutet.
Beispiel: Die Adresse www.klima.wut.de
wird vom DNS-Server eines Providers aufgelöst
und die Anfrage wird an die zugehörige IP-Adresse geschickt. Diese
Anfrage kommt beim ISDN-Router an, der per
NAT diese IP-Adresse auf die interne IP-Adresse des W&T
Web-Thermometers umlenkt und so den Zugriff auf das Gerät ermöglicht.
Ping - Packet Internet Groper
Ping dient in TCP/IP-Netzen zu Diagnosezwecken; mit Hilfe dieser
Funktion läßt sich überprüfen, ob ein bestimmter
Teilnehmer im Netz existiert und tatsächlich ansprechbar ist. Ping
arbeitet mit dem ICMP-Protokoll, welches auf das IP-Protokoll
aufsetzt. Setzt ein Netzteilnehmer durch Eingabe des Ping-Kommandos einen
ICMP-Request ab, gibt die angesprochene Station einen ICMP-Reply an den
Absender zurück.
Der Aufruf des Komandos PING
<IP-Adresse> in der DOS-Box fordert den durch die IP-Adresse
angegeben Netzteilnehmer auf, eine Rückmeldung zu geben.
Zusätzlich können noch diverse Parameter angegeben werden:
-t Wiederholt das Ping-Kommando
in Dauerschleife, bis der Anwender mit <Strg>C unterbricht.
-n count Wiederholt
das Ping-Kommando "count" mal.
-l size "size" gibt
an, mit wieviel Byte das ICMP-Packet aufgefüllt
wird. Bei Com-Servern in Default-Einstellung
sind dies maximal 512 Byte.
-w timeout "timeout"
spezifiziert, wie lange (in Millisekunden) auf die Rückmeldung
gewartet wird.
Beispiel:
PING 172.16.232.49 -n 50
wiederholt das Ping-Kommando an die Station 172.16.232.49 fünfzigmal.
Ist der Netzteilnehmer vorhanden, erscheint folgende Rückmeldung:
Reply from 172.16.232.49: bytes=32
time=10ms TTL=32
Bleibt die Rückmeldung aus, wird folgende Meldung zurückgegeben:
Request timed out.
Die von Ping verwendeten ICMP-Pakete sind im Internet-Standard
RFC-792 definiert.
PPP - Point to Point Protocol
PPP ist ein erweiterter Nachfolger von SLIPund weist u.a. eine verbesserte Fehlerkorrektur auf.
Genau wie SLIP bietet PPP die Möglichkeit, TCP/IP-Geräte,
die keinen LAN-Anschluß haben,
über die serielle Schnittstelle in TCP/IP-Netze einzubinden.
RIP - Routing Information Protocol
Routing-Protokolle wie RIP dienen dazu, Veränderungen der
Routen zwischen zwei vernetzten Systemen an die beteiligten Systeme weiterzuleiten
und so eine dynamische Änderung der Routingtabellen zu ermöglichen.
RIP ist im Internet-Standard RFC-1058 definiert
Router
Router verbinden zwei unterschiedliche Netze, wobei im Gegensatz
zu Bridges nicht anhand der Ethernet-Adresse,
sondern in Abhängigkeit von der IP-Adresse
entschieden wird, welche Datenpakete weiterzuleiten sind.
Anwendungen, welche Verbindungen von sogenannten Clients
annehmen und die entsprechenden Dienste zur Verfügung stellen. Der
bekannteste Server ist der Web-Server, welcher die Verbindungen von einem
Web-Browser annimmt. Praktisch alle Internet-Dienste, wie Mail, FTP,
Telnet, Socket usw. arbeiten nach dem Client-Server
Schema.
Der Server wartet quasi auf "Anrufer", um diese bei Bedarf anzunehmen,
während der Client der "Anrufer" ist.
SLIP - Serial Line Internet Protocol
SLIP bietet eine einfache Möglichkeit zur Übertragung
von TCP/IP-Datenpaketen über
serielle Punkt-zu-Punkt-Verbindungen. Damit können Endgeräte,
die nicht über einen LAN-Anschluß
verfügen, auch über die serielle Schnittstelle ins Netzwerk
eingebunden werden.
SLIP arbeitet nach einem sehr einfachen Algorithmus ohne eigene Datensicherungsverfahren:
Dem eigentlichen IP-Datenpaket wird ein Startzeichen (dezimal 192) vorangestellt
und ein Endzeichen (ebenfalls dezimal 192) angehängt. Um die binäre
Transparenz zu erhalten, werden im Datenpaket vorkommende Start- und
Endzeichen zuvor durch andere Sequenzen ersetzt.
SLIP ist in RFC 1055 beschrieben.
SLIP-Router
Ein SLIP-Router stellt die Hardware und Funktionalität
zur Verfügung, um serielle Endgeräte, die über einen TCP/IP-Stack
verfügen, in ein Netztwerk einzubinden.
Com-Server stellen z.B. SLIP-Routing
als Betriebsart zur Verfügung.
SNMP - Simple Network Management Protocol
SNMP setzt auf UDP auf und ermöglicht
die zentrale Administration und Überwachung von Netzwerkkomponenten.
SNMP ist in folgenden Standards spezifiziert: RFC 1052, RFC 1155, RFC
1156, RFC 1157, RFC 1213 und RFC 1441.
Subnet-Mask
32-Bit-Wert, der festlegt, welcher Teil der IP-Adresse
das Netzwerk und welcher den Netzwerkteilnehmer adressiert.
TCP - Transmission Control Protocol
TCP setzt auf IP auf und sorgt nicht nur für
die Verbindung der Teilnehmer während der Datenübertragung,
sondern stellt auch die Korrektheit der Daten und die richtige Abfolge
der Datenpakete sicher.
TCP/IP-Stack
Teil des Betriebssystems oder ein auf das Betriebssystem aufgesetzter
Treiber, der alle für die Unterstützung des IP-Protokolls
benötigten Funktionen und Treiber zu Verfügung stellt.
Telnet - Terminal over Network
In der Vergangenheit kam Telnet vor allem für den Fernzugriff
über das Netzwerk auf UNIX-Sever zum Einsatz. Über eine Telnet-Anwendung
(Telnet-Client) kann von einem beliebigen Rechner
im Netz ein Fernzugriff auf einen anderen Rechner (Telnet-Server)
erfolgen. Heute wird Telnet auch zur Konfiguration von Netzwerkkomponenten
wie z.B. Com-Servern benutzt.
Telnet wird unter TCP/IP normalerweise über Port-Nr. 23 angesprochen;
für spezielle Anwendungen können aber auch andere Portnummern
verwendet werden. Telnet setzt auf TCP/IP
als Übertragungs und Sicherungsprotokoll auf.
Eigenschaften und Parameter von Telnet in der DOS-Box:
TELNET <IP-Adresse>
baut eine Telnet-Verbindung auf den Port 23 des durch die IP-Adresse
angegebenen Telnet-Servers auf.
TELNET <IP-Adresse> <Port-Nr>
baut eine Telnetverbindung auf den angegebenen Port des adressierten
Telnet-Servers auf.
Um z.B. eine Telnetverbindung auf den Konfigurations-Port (1111) eines
W&T Com-Servers aufzubauen, könnte die Befehlszeile so aussehen:
TELNET 172.16.232.49 1111
In der Windows-Umgebung werden die Adressierungsparameter für
Telnetverbindungen im Menu Verbinden/Netzwerksystem eingegeben.
Im Eingabefenster wird unter Hostname die IP-Adresse des Telnet-Servers,
unter Anschluß die gewünschte Port-Nr. eintragen.
Der vorgegebene Eintrag telnet entspricht Port 23.
Telnet ist im Internet-Standard RFC 854 definiert
TFTP - Trivial File Transfer Protocol
Das Trivial File Transfer Protocol (TFTP) ist neben FTP
ein weiteres Protokoll zur Übertragung ganzer Dateien. TFTP bietet
nur ein Minimum an Kommandos, unterstützt keine aufwendigen Sicherheitsmechanismen
und benutzt UDP als Übertragungsprotokoll. Da
UDP ein ungesichertes Protokoll ist, wurden in TFTP eigene minimale Sicherungsmechanismen
implementiert.
Das Trivial File Transfer Protocol ist in den Standards 783, 906, 1350
und 1782 bis 1785 beschrieben.
UDP - User Datagram Protocol
UDP ist ein Protokoll, das wie TCP auf IP
aufsetzt, im Gegensatz dazu aber verbindungslos arbeitet und über
keine Sicherheitsmechanismen verfügt. Der Vorteil von UDP gegenüber
TCP ist die höhere Übertragungsgeschwindigkeit.