W&T verbindet
Interfaces für TCP/IP, Ethernet, RS-232, RS-485, USB, 20mA, Glas- und Kunststoff-LWL, http, SNMP, OPC, Modbus TCP, I/O digital, I/O analog, ISA, PCI

Übersicht:

Web-IO Digital

Fähigkeiten und Anwendungsmöglichkeiten

Bei entsprechender Konfiguration kann auf die Outputs, Inputs und Counter der Web-IO Boxen auf verschiedensten Wegen zugegriffen werden.


Browser-Zugriff

Browser-Zugriff

Im einfachsten Fall kann auf die Inputs und Outputs des Web-IO direkt aus dem Browser zugegriffen werden. Das Web-IO bietet dazu fertige Webseiten:

  • für PC-Browser
    Die Home- und die User-Seite zeigen selbstaktualisierend die Status von Outputs, Inputs und Countern. Auch das Schalten der Outputs und Löschen der Counter ist möglich.
  • für das Smartphone
    Die Smart-Seite gibt einen sehr kompakten, auf die Displaygröße von Mobiltelefonen optimierten Überblick über die Status von Outputs, Inputs und Countern. Außerdem können die Outputs geschaltet werden.
  • eigene Webseiten
    Natürlich ist es auch möglich, die IOs und Counter des Web-IO in eigenen Webseiten anzuzeigen bzw. die vorbereiteten Webseiten durch eigene zu ersetzen.

Box-to-Box

Box-to-Box

In dieser Betriebsart folgen die Outputs eines Web-IO den Inputs eines anderen. Auf diese Weise können Schaltsignale zwischen zwei Standorten über das Netzwerk übertragen werden.


Integration in bestehende Systeme

integration in bestehehende Systeme

Für eine einfache Integration in bestehende Systeme unterstützt das Web-IO die wichtigsten Kommunikationsstandards.

  • OPC
    Auf der beiliegenden Produkt CD wird der kostenlose OPC-Server für W&T-Geräte mitgeliefert. Damit können Web-IO in alle OPC-fähigen Visualisierungs- und Leitsysteme eingebunden werden.
  • Modbus TCP
    Das Web-IO arbeitet bei Bedarf als Modbus TCP Client und stellt die Zustände von Outputs, Inputs und Countern über entsprechende Speicherbereiche zur Verfügung.
  • SNMP - Simple Network Management Protocol
    Durch die Unterstützung von SNMP kann das Web-IO sehr einfach Schaltzustände an Netzwerkmanagment-Systeme weitergeben. Auch das Versenden von SNMP-Traps ist möglich.
    Eine passende MIB kann direkt aus dem Web-IO heruntergeladen werden.

Zugriff aus eigenen Anwendungen

Zugriff aus eigenen Anwendungen

Die (Socket-)Schnittstelle des Web-IO bietet drei Wege:


  • Kommunikation per HTTP-Requests
    Über HTTP-Requests kann das Web-IO aus Web-Anwendungen mit Techniken wie JavaScript, AJAX und PHP angesprochen werden. So können individuelle Anwendungen für den Browser erstellt werden.
  • Kommunikation per Kommandostring
    In diesem Modus wird mit einem lesbaren, an HTTP angelehnten Befehlssatz gearbeitet.
  • Kommunikation über Binärstrukturen
    In dieser Betriebsart erfolgt die Kommunikation über binäre Datenstrukturen.

In den letzten beiden Varianten kann das Web-IO als TCP-Client oder Server, aber auch als UDP-Peer arbeiten. Alle Programmiersprachen die eine TCP/IP-Kommunikation zulassen sind geeignet, um Anwendungen für das Web-IO zu programmieren (C, C++, C#, VB, VB.net, JAVA, Delphi, Lazarus, Pearl, Python, ...).
Selbst ein Zugriff aus embedded Systemen und SPSen ist möglich.


E-Mail und mehr - Info bei Zustandsänderung

E-Mail und mehr

Das Web-IO hat ein internes Alarmsystem. Angestoßen durch das Eintreten bestimmter Zustände an den Inputs, Outputs oder Countern kann ein Alarm ausgelöst werden.

Für die Übermittlung der Alarme stehen folgende Wege zur Verfügung:

  • E-Mail
  • SNMP-Trap
  • SYSLOG
  • Meldung an TCP-Server
  • Meldung per UDP
  • FTP

Erfassen von Schaltzuständen

FTP

Um die Schaltzustände des Web-IO mit Zeitstempel zu erfassen, kann ebenfalls das Alarmsystem des Web-IO genutzt werden. Als Auslöser kann dazu, neben einer Statusänderung der IOs, ein Timer genutzt werden.

Sinnvolle Wege zur Datenspeicherung sind:

  • SYSLOG
  • Meldung an TCP-Server
  • Meldung per UDP
  • FTP

Aber auch Email und SNMP-Trap können genutzt werden.

IO-Zustände in W&T-Motherbox erfassen
Die W&T-Motherbox ist ein Webserver, der auch eine MySQL-Datenbank bereit stellt, um die Daten von Web-IO Produkten zu speichern.

Es kann zwischen zwei Aufzeichnungsmodellen gewählt werden:

  • Die Motherbox fragt die beteiligten Web-IO zyklisch ab und speichert die gewonnenen Daten in einem festen Zeitraster.
  • Die Web-IOs übermitteln ihre Daten bei Zustandsänderung an die Motherbox.

Logik Funktionen - Inputs und Outputs verknüpfen

Logik

Eine weitere Möglichkeit, die Outputs zu schalten ist eine logische Verknüpfung zwischen Inputs und Outputs. Der Zustand eines Outputs kann in Abhängigkeit eines definierten Inputmusters auf ON oder OFF geschaltet werden.


Basisverhalten der Ports

Basisverhalten

Inputs
Die Inputs sind für 24V Automatisierungssignale vorbereitet, können aber mit Spannungen zwischen -30V und + 30V beschaltet werden. Ein ON-Signal wird ab 8V +/-1V sicher erkannt. Über einen konfigurierbaren zeitlichen Filter können Kontaktprellen und Störpulse ausgeblendet werden.

Outputs
Viele Modelle haben Stromtreibende Outputs, die mit jeweils 500mA belastet werden können. Um höhere Ströme zu treiben, können bis zu vier Outputs zu einer gemeinsamschaltenden Gruppe zusammengefasst werden. Die Outputs können so konfiguriert werden, dass sie nach dem einschalten nach einer vorgegebenen Zeit wieder in Ruhe Fallen (Pulsmode)


Allgemeine Funktionen

Allgemeine Funktionen

Neben den Funktionen des Web-IO, die direkt auf Inputs und Outputs zugreifen, gibt es noch einige wichtige Systemfunktionen.

Dazu gehören:

  • Web-Based Management
  • Systemuhr inkl. Timeserver-Synchronisation
  • Möglichkeiten zum Firmware Update